Photovoltaik im Kostenvergleich

EPIA bestätigt Termine für Netzparität

EPIA Pr%C3%A4sident Ingmar Wilhelm EPIA bestätigt Termine für Netzparität

"Schon heute billiger, als viele Menschen denken": EPIA-Präsident Ingmar Wilhelm

Der Europäische Solarverband EPIA hat plausible Argumente ins Spiel gebracht, warum Solarstrom schon bald günstiger zu erzeugen sei, als Energie aus konventionellen Quellen. Ganz schlüssig ist die Argumentation jedoch nicht.

Eine neue Studie bestätige, dass Solarenergie europaweit bis 2020 die so genannte Netzparität erreiche. In einigen Märkten werde dieser Punkt bereits 2013 erreicht, so EPIA.

Hauptgründe sind die ohnehin steigenden Energiepreise und im Gegenzug das Potenzial an Kostenreduzierungen bei Photovoltaik-Bauteilen. Speziell die für die Umwandlung von Sonnenlicht in Strom hauptverantwortlichen Solarmodule könnten in den kommenden Jahren noch mal um die Hälfte billiger werden.

Die Kostenreduzierung bei der PV-Technik verfolge einen klaren Trend. Während jeder Verdopplung der am Netz anliegenden Solarkraft sei der Preis für die Solarmodule um 20 Prozent gesunken.

“Schon heute ist Solarstrom billiger, als viele Menschen glauben“, sagte EPIA-Präsident Ingmar Wilhelm. Er sieht Solar als voll wettbewerbsfähigen Kandidaten für den künftigen Energiemix.

Interessanter aber nicht ganz plausibler Nebenaspekt: Entscheidend für weitere Kostensenkungen sei auch, dass die Förderung von Solarstrom zurückgefahren werde. Doch wie das Beispiel Deutschland zeigt, sinkt die Zubaurate 2011 ob der Diskussionen um Förderkürzungen voraussichtlich im Vorjahresvergleich deutlich.

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