Photovoltaik weltweit
EPIA sieht viele Länder unter ihrem Potenzial
Zwei Länder machen laut aktueller Erhebungen der European Photovoltaic Industry Association (EPIA) die Hälfte des weltweiten Solarmarktes aus. Das sind Italien und Deutschland. Andere Nationen, wie beispielsweise die USA oder China, bleiben laut EPIA hinter ihren Möglichkeiten zurück, was fatale Folgen für die Industrie haben könnte.
Der weltweite Photovoltaik-Markt wuchs 2011 insgesamt um 27,7 Gigawatt Solarstromleistung. Damit sind weltweit 67,4 Gigawatt installiert. 75 Prozent davon befinden sich allein in Europa.
Der Solarmarkt befinde sich in einem grundlegenden Wandel, so die EPIA-Analyse. Bislang blieb Europa der Hauptabnehmer für Solarbauteile. Ob das in der Zukunft jedoch so bleibe, sei fraglich. Die rasant steigenden Produktionskapazitäten in Fernost sorgten bereits in den letzten Jahren für einen Preisverfall bei den Photovoltaik-Modulen.
Das Risiko steige, dass die Hersteller künftig auf ihren Produkten sitzen bleiben. Eine große Herausforderung sei es also, dass jene Länder, in denen viel produziert wird, auch mit der entsprechendem Nachfrage im eigenen Land aufwarten. Das gelte besonders für China und die USA. Immerhin haben beide Länder ihre Zubauraten 2011 im Vorjahresvergleich verdoppelt.

