Photovoltaik als Jobmotor
Griechenland startet Solar-Konjunkturprogramm
Die griechische Regierung hat ein milliardenschweres Solar-Programm verabschiedet. Mehr als 1,1 Milliarden Euro wurden bereitgestellt. Mehrere Ziele sollen damit gleichzeitig erreicht werden.
Die Gelder fließen laut Medienberichten in große Solarparks – als Anreiz sozusagen. Wie hoch die Investitionen insgesamt werden, ist noch nicht raus. Aber der Plan ist klar: Zur Finanzierung der Solarpark-Initiative soll staatseigenes Land an ausländische Investoren verpachtet werden.
Die sollen dann auch investieren und die Anlagen bauen. Das Solar-Programm trägt den schönen und äußerst passenden Namen „Helios“. Das federführende Unternehmen in dem Projekt ist eine Tochter des staatlichen Energieversorgers DEI.
Bauvorhaben waren schon immer ein beliebtes Mittel von Regierungen, durch große Aufträge die heimische Wirtschaft zu stärken. Mit dem Solarpark-Programm werden aber auch ausländische Investoren angezogen.
Der Effekt ist mindestens dreigeteilt: Erstens entsteht neue Kraftwerkskapazität aus erneuerbaren Energien. Zudem dürfte der Bau der Anlagen mittelfristig für ordentlich Arbeitsplätze sorgen. Und wenn der Plan aufgeht, den Strom nachher zu exportieren, fließt auch über den Kanal Geld in die klammen Kassen Griechenlands.