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Optimismus bei Photovoltaik-Unternehmen

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In Kalifornien super, in Texas düster: Marktaussichten für erneuerbare Energien in den USA

Die Unternehmensberater von Roland Berger haben Marktteilnehmer befragt, wie sie die Chancen für erneuerbare Energien in den USA einschätzen. Die Stimmung ist positiv, wobei sich die Befragten wünschen, die Amerikaner würden eine einheitlichere Energiepolitik verfolgen.

Erneuerbare Energien sind in den USA im Aufwind. Entsprechend optimistisch zeigt sich daher die Branche – vor allem in den Bereichen Photovoltaik und Onshore-Windkraft. So rechnen 52 Prozent der befragten Unternehmen mit einem jährlichen Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent in den nächsten fünf Jahren.

Im gleichen Zeitraum erwarten 43 Prozent einen Personalaufbau von mehr als zehn Prozent pro Jahr. Von dieser positiven Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den USA können auch deutsche Greentech-Unternehmen erheblich profitieren.

Das sind die zentralen Ergebnisse der neuen Studie „German American Renewable Energy Outlook“ der Strategieberatung Roland Berger und den Deutsch-Amerikanischen Handelskammern.

Die Studie basiert auf einer Erhebung unter mehr als 140 amerikanischen Unternehmen und deutschen Firmen mit Niederlassungen in den USA. „Unternehmen, die im Bereich der Erneuerbaren Energien in den USA tätig sind, können zuversichtlich in die Zukunft zu schauen“, sagt Antonio Benecchi, Partner von Roland Berger Strategy Consultants in den USA.

Das starke Wachstum der Branche bedeute auch eine herausragende Geschäftsperspektive für deutsche Firmen auf dem US-Markt.

Unternehmen wünschen zentrale Regelungen

Die Zuversicht der befragten Unternehmen in die weitere Entwicklung des Marktes für Erneuerbare Energien basiert auf der Erwartung, dass sich der Energiemix in den USA sowohl kurz- als auch langfristig erheblich verändern wird. Demnach werde die Energieversorgung verstärkt von Kohle auf Erdgas, Solar- und Onshore-Windenergieanlagen umgestellt.

Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien in den USA hängt sowohl von der bundesweiten Politik als auch von den einzelnen amerikanischen Bundesstaaten ab. Denn sie können durch entsprechende Gesetzesinitiativen und Förderprogramme dazu beitragen, dass “grüne” Energie weiter an Gewicht gewinnt.

So wünschen sich die Umfrageteilnehmer, dass eine langfristige Energiepolitik auf Bundesebene festgelegt wird. Außerdem sollte die amerikanische Bevölkerung durch gezielte Maßnahmen besser über Erneuerbare Energien aufgeklärt werden. Zusätzlich plädieren die Befragten dafür, die Regulierungsmaßnahmen der einzelnen Bundesstaaten zu vereinheitlichen.

Dieses Anliegen spielt vor allem für deutsche Firmen eine wesentliche Rolle, denn je nach Bundesstaat unterschiedliche Bestimmungen erschweren die geschäftlichen Beziehungen.

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