Energiesparcup
Strom sparen und Preise absahnen
Der Energiesparcup ist neu ausgeschrieben worden. Bei dem europaweiten Wettbewerb winken tolle Preise. Und damit die Teilnahme auch tatsächlich in der Energiebilanz spürbar wird, haben die Veranstalter auch gleich noch zahlreiche Tipps gegeben, wie sich Strom sparen lässt.
Der europäische Wettbewerb zum Energiesparen sucht Gewinner aus insgesamt 11 Ländern. Teilnehmen kann dabei jeder Haushalt, ob Wohngemeinschaft, Familie oder Singlehaushalt. Die Anmeldung ist jederzeit bis zum Ende des Wettbewerbs am 30. April 2012 möglich.
Einzige Teilnahmevoraussetzung ist die Benutzung des kostenlosen Energiesparkontos, das die Einsparerfolge der Teilnehmer erst vergleichbar macht. Auf die besten Sparer in Deutschland und das siegreiche Länderteam warten wertvolle Preise. Diese werden im Rahmen einer großen Siegerehrung in Brüssel verliehen.
Damit die Teilnehmer mit dem weitgehend gleichen Wissensstand ins Rennen gehen, haben die Energiesparcup-Veranstalter auch gleich noch ein paar Tipps parat:
1. Anschaffungspreis nicht gleich Kosten
Wer sich alte Glühbirnen andrehen lässt, zahlt langfristig drauf. Bei einer 60 Watt-Glühlampe werden bei 1.000 Brennstunden im Jahr fast 15 Euro für Strom fällig. Eine Energiesparlampe verbraucht zwei Drittel weniger und rechnet sich schon nach einem Jahr. LED-Lampen benötigen sogar nur ein Sechstel. Daher sollten Verbraucher nicht auf vermeintliche Schnäppchen setzen, die wegen des schrittweisen Glühlampenverbots immer häufiger auftauchen. Selbst geschenkt sind Glühlampen noch zu teuer.
2. Lumen statt Watt kaufen
Damit es richtig hell wird, müssen es nicht mehr 100 Watt sein. Bei Energiesparlampen und LED-Lampen ist eine andere Angabe entscheidend: der Lichtstrom in Lumen (lm). 40 Watt entsprechen etwa 400 Lumen, 75 Watt 900 Lumen und 100 Watt 1.400 Lumen.
3. Keine Angst vor der Qual der Wahl
Die Auswahl effektiver Lampen ist etwas komplizierter; wegen der deutlich längeren Lebensdauer aber auch seltener nötig. Energiesparlampen sind im Haushalt in fast allen Leuchten einsetzbar. In Flur und Treppenhaus sollten es möglichst schaltfeste Modelle mit schneller Vorheizung sein. Die besonders sparsamen LED-Lampen kommen wegen des hohen Kaufpreises am besten dort zum Einsatz, wo lange beleuchtet wird. Sie sind schaltfest, meist dimmbar und kälteunempfindlich – und damit auch für draußen geeignet.
3. Garantie beachten und Kassenbon aufheben
Wer eine 60 Watt-Glühbirne ersetzen will, muss bei Energiesparlampen mit 3 bis 15 Euro (Testsieger ab 5 Euro) rechnen. LED-Lampen kosten 25 bis 50 Euro (Testsieger ab 40 Euro). Deshalb ist beim Kauf auf eine lange Garantie und auf den Kassenzettel zu achten. Hält die Sparlampe nicht so lange wie versprochen oder nimmt die Helligkeit stark ab, kann sie reklamiert werden.
4. Energiesparlampen richtig nutzen
Energiesparlampen müssen keine Dauerbrenner sein – auch wenn sie etwas Zeit brauchen bis sie voll leuchten. Schlecht für die Lebensdauer ist es nur, wenn sie kurz nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet werden. Daher die Faustregel: Für drei bis fünf Minuten lohnt sich das Ausschalten nicht. LED-Lampen sind auch da unempfindlicher.
5. Restliche Glühlampen aufbrauchen
Brennen Lampen nur selten und kurz, ist wenig Strom zu sparen. In kaum genutzten Räumen können daher übrige Glühbirnen bedenkenlos aufgebraucht werden. Aber keine neue Glühbirne kaufen: Langfristig rechnen sich die Stromsparer überall, wo es leuchtet!