Energiewende

Wohin die EEG-Fördergelder fließen

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EEG-Bilanz: Bundesländer im Vergleich

Wer die meisten Solaranlagen hat, profitiert auch am meisten: Bayern ist deutscher Meister bei der Bilanz, wie viel Geld für den Ausbau der erneuerbaren Energien hinein bzw. hinaus fließt.

Die Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sprechen eine deutliche Sprache. Es gibt Regionen in Deutschland, die schon rein finanziell vom Ausbau der erneuerbaren Energien profitieren. Das sind jene, die viel sauberen Strom produzieren.

Die Logik: Jeder Bürger zahlt über die Stromrechnung eine Umlage von derzeit 3,59 Cent je verbrauchter Kilowattstunde. Diese Umlage geht auf das EEG-Konto. Aus dem EEG-Konto wird aber auch beispielsweise die Vergütung beglichen, die für jede Kilowattstunde erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen anfällt.

Nach der Logik liegt Bayern vorn. Verlierer im Länder-Ranking ist Nordrhein-Westfalen. Knapp ein Drittel der gesamten Photovoltaik-Förderung fließt in den Freistaat. Das waren im letzten Jahr immerhin 2,6 Milliarden Euro. Abzüglich der Kosten, die durch die EEG-Umlage wieder auf den Stromrechungen der Bayern landen, bleibt eine positive Differenz von knapp 1,1 Milliarden Euro.

Allerdings lässt sich das Länderranking nicht durch ein schlichtes Nord-Süd-Gefälle oder die Unterscheidung von „reichen“ und „armen“ Bundesländern erklären. Baden-Württemberg verbucht beispielsweise ein leichtes Minus, während Mecklenburg-Vorpommern das eine oder andere Milliönchen im Plus liegt.

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